Schwerlasttransport kommt:

Hammelspring wappnet sich gegen windige Riesen

Mitten im Ort eine Großbaustelle – so mutete es in dieser Woche an. Dabei wurden dort nur die Vorbereitungen für einen Transport der besonderen Art getroffen.

300 Kilogramm wiegt eine solche Alu-Matte, die den Kurvenradius für den Schwerlasttransport schützen soll.
Sigrid Werner 300 Kilogramm wiegt eine solche Alu-Matte, die den Kurvenradius für den Schwerlasttransport schützen soll.

Bekommen die Hammelspringer jetzt doch schneller als erwartet ihren Geh- und Radweg durchs Dorf? In dieser Woche machten sich Bauarbeiter mit schwerer Technik im Kreuzungsbereich der Ortsdurchfahrt Richtung Storkow zu schaffen. Über ein Stück des Gehweges wurden Gummimatten über den alten Beton ausgelegt. Doch die „Einbauten“ erfolgen nur auf einem kleinen Stück und für kurze Zeit.

Mitarbeiter der Firma TPA Mobile Straßen & Flächen aus Frankfurt/Main hatten neben den Gummimatten 300 Kilogramm schwere Aluminiumplatten über Straßenbankette, Gehweg und Rasenstreifen gelegt. „Das ist ein Schutz für diese Bereiche. Demnächst werden Schwerlasttransporte für den Bau einer Windkraftanlage im Windpark Storkow erwartet. Die großen Fahrzeuge müssen an dieser Kreuzung Richtung Storkow abbiegen“, klärte Guido Werner auf, der von einem Transporter mit britischem Kennzeichen die Aluplatten ablud und montierte. Vor allem die Flügeltransporte benötigen einen großen Schwenkradius, um überhaupt um die 90 Grad-Kurve zu kommen. „Der Kreuzungsbereich wird noch entsprechend ausgebaut, ein Telefonmast versetzt“, klärt Werner über den Aufwand auf, den ein solcher Schwerlasttransport mit sich bringt. Seien alle Teile vor Ort, erfolge der Rückbau der Schutzanlagen, versichert Werner. 

Auf den Gehweg müssen die Hammelspringer möglicherweise nun doch nicht mehr so lange warten. Auf der Stadtverordnetenversammlung informierte Claudia Gundlach, dass der Weg nun doch im nächsten Jahr gebaut werden sollen.

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