Lernen auf der Baustelle:

Handwerker legen sich ins Zeug

Seit acht Monaten teilen sich Schüler und Lehrer ihre Grundschule mit Bauarbeitern. Bei laufendem Betrieb wird das Gebäude auf Vordermann gebracht. Doch ein Ende ist abzusehen. Und das nun doch schneller als gedacht.

92 Heizkörper bringen Mirko Weitling (links) und Danny Hoppe von der Firma GHS Kolb aus Schwedt in dem Teil des Schulhauses an, der gerade umgebaut wird.
Michaela Kumkar 92 Heizkörper bringen Mirko Weitling (links) und Danny Hoppe von der Firma GHS Kolb aus Schwedt in dem Teil des Schulhauses an, der gerade umgebaut wird.

Die Templiner Grundschule "Am Egelpfuhl" ist schon seit Monaten eine Großbaustelle. Für 2,7 Millionen Euro lässt die Stadt das Brandschutzkonzept an ihrer Schule umsetzen. Dabei wird an Schallschutz gedacht, neue Türen werden eingebaut, Küche, Speiseraum und Haustechnik erneuert, anschließend dürfen die Maler ans Werk.Im ersten Bauabschnitt ist das bereits passiert. Dort nutzen die Erst- bis Drittklässler ihre Räume schon wieder. Die Schüler der vierten bis sechsten Klassen erhalten in einem Containerbau Unterricht.

Eigentlich waren für das Bauvorhaben anderthalb Jahre veranschlagt. Wenn alles wie geplant läuft, dann soll es jedoch schon bis zu Beginn des neuen Schuljahres über die Bühne gegangen sein. Das würde bedeuten, dass sich Kinder, Lehrer und Handwerker das Schulgebäude nur ein Jahr geteilt haben. Dass der Umzug aus dem Container eigentlich schon in den Sommerferien passieren sollte, ist da nur ein kleiner Wermutstropfen. Wegen unliebsamer "Überraschungen" im ersten Bauabschnitt sind die Arbeiten jedoch leicht aus dem Tritt geraten. Ergebnis: Drei Wochen Verzug, die sich nicht mehr aufholen ließen.

 

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