Baustellenreport:

Handwerker schlagen Kälte ein Schnippchen

Die Baustelle am Haus der Jugend und der Kunst im Herzen Templins hat es in sich. Der Bauzustand des Gemäuers ist schlechter als gedacht. Da müssen Maurer, Stuckateure, Maler und viele andere Gewerke auch im Winter ranklotzen und sich beweisen. 

Daniel Kassebaum von der Prenzlauer Denkmalpflege GmbH ist Templiner und freut sich über eine Baustelle direkt vor der Haustür. Die Fassade des denkmalgeschützten Hauses ist eine knifflige Aufgabe für Maurer und Stuckateure.
Sigrid Werner Daniel Kassebaum von der Prenzlauer Denkmalpflege GmbH ist Templiner und freut sich über eine Baustelle direkt vor der Haustür. Die Fassade des denkmalgeschützten Hauses ist eine knifflige Aufgabe für Maurer und Stuckateure.

„Eine ziemlich zugige Baustelle ist das hier“, gesteht Frank Prütz von der Grafe Bau GmbH. Erst haben die Kollegen Löcher hineingeschlagen in die Wände des Hauses der Jugend und der Kunst, das den Namen „Treff am Tor“ (TAT) trägt. An die richtigen Stellen, da wo sie von den künftigen Nutzern, Jugendhaus und Kunstverein, gebraucht werden. Damit Keramikwerkstatt, Büros, Mediencafé, Bandprobenräume, ja selbst Duschen adäquate Zuschnitte bekommen. Nun klotzen sie ran, um die alten, nicht mehr benötigten (Tür-)Öffnungen zu verschließen. Je zügiger sie vorankommen, umso schneller können nachfolgende Gewerke für Wärme im Haus sorgen. Denn vorübergehend soll eine Baustellenheizung den Betrieb einer Winterbaustelle ermöglichen. Ohne dass es den Bauarbeitern bei ihren schweißtreibenden Arbeiten all zu sehr im Rücken zieht. Das freut die Kollegen aus den Baubetrieben und den Bauherrn, die Stadt, gleichermaßen.

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