Fahrsicherheit:

Hier lernen Berufskraftfahrer dazu

Eine Woche lang ließ ein Heidelberger Konzern 550 Berufskraftfahrer in Groß Väter und Groß Dölln schulen. Das Feriendorf und das Driving Center boten beste Bedingungen für ein Training in Theorie und Praxis.

Lkw-Fahrer trainieren fern von Berufsroutine, Breite und Höhe von Hindernissen einzuschätzen.
Sigrid Werner Lkw-Fahrer trainieren fern von Berufsroutine, Breite und Höhe von Hindernissen einzuschätzen.

Das hat das Feriendorf Groß Väter auch noch nicht erlebt. Rund 550 Lkw-Fahrer der Heidelberger Cement AG bevölkerten eine Woche lang die Einrichtung. Ihre Firmenleitung hatte sie zu einer zentralen Fahrpersonalschulung in die Uckermark beordert. Eingebettet darin war ein Fahrtraining auf dem Driving Center Groß Dölln.

Eine Arbeitsicherheitsschulung sei in dieser Größenordnung wohl einmalig in Deutschland, schätzte Detlef Wisbar von der Heidelberger Beton GmbH im Gespräch mit dem Uckermark Kurier ein. Sein Chef Michael Giedig bestätigte: "Wir haben in diese  Aktion rund 500 000 Euro gesteckt." Seit vier Jahren investiere die AG verstärkt in die Prävention. Seither seien die Unfallraten deutlich gesunken, so Wisbar. "Damit liegen wir unter dem  Branchendurchschnitt der Berufsgenossenschaft", ergänzte der Geschäftsführer.

Nach einem Probetraining der Betonmischerfahrer in Groß Dölln hatte man sich ganz bewusst für eine zentrale Schulung der Kraftfahrer der Unternehmensgruppe in der Uckermark entscheiden. Die Anlage des Feriendorfes Groß Väter See eigne sich optimal für die Seminare. Man schätze die hohe Flexibilität der Einrichtung und das freundliche und kompetente Personal in Groß Väter und im Driving Center Groß Dölln, das reichlich Platz für verschiedenste Übungsmodule biete, hieß es.

Seit Ende 2014 habe das Driving Center die Genehmigung, die Berufsqualifikation von Berufskraftfahrern durchzuführen, so Betreibsleiterin Anja Urban.

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