Pflanzaktion:

Hier wächst ein lebendes Denkmal heran

In Templin stehen schon Tausende Bäume. Jetzt sind im Ortsteil Reiersdorf drei weitere Exemplare hinzugekommen, die eine besondere Bedeutung für die Uckermark haben.

Bei ihrer Baumpflanzaktion erhielten die Kita-Kinder aus Milmersdorf und Joachimsthal  Unterstützung, unter anderem von Oberförsterin Heidrun Koch und Templins Bürgermeister Detlef Tabbert.
Uwe Werner Bei ihrer Baumpflanzaktion erhielten die Kita-Kinder aus Milmersdorf und Joachimsthal  Unterstützung, unter anderem von Oberförsterin Heidrun Koch und Templins Bürgermeister Detlef Tabbert.

In Templin wurden 2014 insgesamt 888 Bäumchen neu angepflanzt. Aber mit einer Baumpflanzaktion im Ortsteil Reiersdorf am Freitag hat es eine ganz besondere Bewandtnis: Unter dem Motto „Drei Bäume für Deutschlands Einheit – Ein wachsendes Denkmal für die Wiedervereinigung“ haben Mädchen und Jungen der Kita Milmersdorf und des Evangelischen Kindergartens Joachimsthal zu Spaten, Schaufel und Gießkanne gegriffen um eine Rotbuche, eine Kiefer und eine Eiche zu pflanzen.

Die Pflanzaktion, übrigens bundesweit die 250. ihrer Art, steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und die Fledermaus Waldschule Reiersdorf des Landesbetriebes Forst wollen damit in der Uckermark ein Zeichen setzen.

Dreieck mit Symbolkraft

„Gepflanzt werden drei Bäume in Form eines gleichseitigen Dreiecks mit zehn Metern Seitenlänge. Im Westen eine Rotbuche für die alten Bundesländer, im Osten eine Kiefer für die ehemalige DDR und mittig, im Norden, eine Eiche als Symbol für das wiedervereinigte Deutschland“, erläuterte Heidrun Koch vom Landesbetrieb Forst. Das Wachsen der Bäume und die stete Ausdehnung ihrer Kronen dokumentiere das Wachstum, den Aufschwung und das Zusammenwachsen des ehemals geteilten Landes, fügte sie hinzu.

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