Gebührensatzung angepasst:

Hilfe der Feuerwehr kann richtig ins Geld gehen

Längst nicht alle Einsätze der Helfer sind kostenfrei. Die Stadt Lychen regelt jetzt neu, was wann für Mensch und Maschine bezahlt werden muss.

Für das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug der Lychener Wehr, das zum Beispiel bei Unfällen zum Einsatz kommt, sollen künftig 315 Euro pro Stunde fällig werden.
Horst Skoupy Für das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug der Lychener Wehr, das zum Beispiel bei Unfällen zum Einsatz kommt, sollen künftig 315 Euro pro Stunde fällig werden.

Die Flößerstadt passt ihre "Satzung über die Erhebung von Kostenersatz und Entgelten bei Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr Lychen" an. In ihr ist geregelt, in welchen Fällen die Bürger zur Kasse gebeten werden. Das ist vor allem dann der Fall, wenn Einsätze fahrlässig oder vorsätzlich ausgelöst werden. Die derzeit gültige Satzung stammt aus dem Jahr 2002.

Ob die Bürger der Stadt künftig tiefer in die Tasche greifen müssen, bleibt indes abzuwarten. Das liegt daran, dass die Kostenstruktur stark vereinfacht wurde. Werden nach der bislang gültigen Satzung jedes Fahrzeug, jedes Strahlrohr oder jedes technische Gerät, einzeln berechnet, gelten künftig pauschale Kosten für die einzelnen Fahrzeuge. Günstiger wird für die Bürger auf jeden Fall der Einsatz der Feuerwehrleute. Gelten bisher gestaffelte Beträge von 15, 20 und 25 Euro je nach Dienstgrad, sollen künftig pauschal 15 Euro je Stunde für alle Dienstgrade in Rechnung gestellt werden. Abgerechnet wird übrigens im Minutentakt.

Die Mitglieder des Hauptausschusses haben den Entwurf für die angepasste Satzung am Montagabend einstimmig bestätigt. Am 10. Oktober entscheiden die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung darüber.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung