Tierparkleiter fordert Mithilfe:

Hundehalter meldet sich nach tödlicher Attacke auf Hirsch

Die Veröffentlichung von Fotos der zwei Hunde, die im Tierpark Angermünde einen Hirsch tot gebissen haben, hat geholfen. Der Fall ist aufgeklärt.

Der Hirsch im Angermünder Tierpark wurde von zwei Hunden zu Tode gebissen.
Christina Schmidt Der Hirsch im Angermünder Tierpark wurde von zwei Hunden zu Tode gebissen.

Der Halter der beiden Hunde, die am Wochenende den einzigen Damhirsch im Angermünder Tierpark getötet hatten, ist gefunden. Wie jetzt bekannt wurde, hatte sich der Besitzer am Dienstag direkt bei Tierparkleiter Dennis Sonnenberg gemeldet, der Fotos der Hunde im Internet veröffentlicht und so zahlreiche Zeugenaussagen erwirkt hatte.

Weil Tiere rechtlich als Sache bewertet werden, muss sich der Hundehalter nun wegen schwerer Sachbeschädigung verantworten. Außerdem wird geprüft, ob er gegen die Hundehalterverordnung verstoßen hat, da seine Tiere weder Hundemarke noch den vorgeschriebenen Chip zur Identifizierung trugen.

Tierparkchef nimmt Hundehalter in die Pflicht

Gegenüber dem Tierparkleiter gab er mehrere Gründe an, warum die Hunde überhaupt frei herumlaufen konnten und zeigte sich weitgehend einsichtig, was die Folgen der Attacke seiner Hunde angeht. Dennis Sonnenberg fordert, dass der Hundebesitzer nicht nur den Schadenersatz für den getöteten Hirsch trägt, sondern sich auch an der Suche nach einem tierischen Ersatz beteiligt.

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