Willkommen:

Hurra, es wurden mehr Babys geboren

2015 kam in der Kurstadt ein Kind mehr als im Vorjahr zur Welt. Die Geburtenabteilung des Krankenhauses ist erst einmal bis 2020 gesichert. Das dürfte auch künftige Mütter und Väter freuen.

Der kleine Mattis und sein großer Bruder Malte. Bis die beiden miteinander Fußball spielen können, wird es noch etwas dauern.
Michaela Kumkar Der kleine Mattis und sein großer Bruder Malte. Bis die beiden miteinander Fußball spielen können, wird es noch etwas dauern.

238 Kinder wurden 2015 in Templin geboren, eins mehr als im Vorjahr. „Wir haben eine kleine Steigerung erreicht“, so Dr. Barnabas Kovacs, Facharzt für Gynäkologie/Geburtshilfe im Sana Krankenhaus Templin. Dort erblickten 232 der 238 neuen Erdenbürger das Licht der Welt. 2013 lag die Zahl der Neugeborenen in Templin bei 209 Mädchen und Jungen. Dass die Geburtenstation des Krankenhauses in der Kurstadt bis 2020 gesichert ist, sei entscheidend für Templin, so Bürgermeister Detlef Tabbert. „Alle Bemühungen von Sana Klinikum, Gesundheitsministerium und Stadt für den Erhalt der Abteilung haben sich ausgezahlt.“ Unter anderem freuten sich Daniel Brinck und Stefanie Fahnow aus Bredereiche bei Fürstenberg über die Geburt ihres zweiten Sohnes. Mattis brachte an seinem Geburtstag, dem 28. Dezember, 3800  Gramm auf die Waage und war 53 Zentimeter groß und hat mit Malte schon einen großen Bruder.

Übrigens gehörte Mattis zu den eher selten vergebenen Vornamen, die Eltern 2015 für ihre in Templin geborenen Kinder ausgesucht haben. „Bei den Mädchen lag erneut Marie unangefochten an der Spitze“, so Standesbeamter Frank Fischer. Sechs Mal entschieden sich Mütter und Väter dafür. Fünf andere Elternpaare fanden Emilia besonders schön. Auf Platz drei der beliebten Vornamen landete Amelie, den drei Mädchen erhielten. „Auf der Geburtsurkunde von fünf Jungen steht der Vorname Luca. Fast genauso hoch in der Gunst von Eltern standen Alexander (vier) und Paul (vier).