Tourismus:

Immer mehr Boote nutzen die Schleusen

Der Wassertourismus ist in Templin und Lychen weiter im Kommen. Die Zahl der Schleusungen steigt. Und das obwohl Templin nicht direkt am "Durchgangsverkehr"  an den Wasserstraßen Richtung Müritz liegt.

So manch ein Skipper freut sich über die verlängerten Öffnungszeiten der Schleuse in der Nachsaison, wenn die Schlangen kürzer werden und sie die Ruhe auf den Gewässern genießen können.
Sigrid Werner So manch ein Skipper freut sich über die verlängerten Öffnungszeiten der Schleuse in der Nachsaison, wenn die Schlangen kürzer werden und sie die Ruhe auf den Gewässern genießen können.

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Eberswalde hat die Öffnungszeiten für die Freizeitschifffahrt an den automatisierten Schleusen in seinem Einzugsgebiet verlängert. So können die Freizeitkapitäne auch im Oktober noch täglich von 7 bis 20 Uhr auf den Bundeswasserstraßen bis hinein in die Templiner, Rheinsberger, Lychener Gewässer fahren.  Damit gab es grünes Licht für die Öffnung der Schleusen in Zehdenick, Schorfheide, Zaaren, Regow, Bredereiche, Fürstenberg, Voßwinkel, Himmelpfort und Templin bis Ende Oktober. 

Das Wasser- und Schiffahrtsamt hatte in dieser Saison eine Zunahme des Sportbootverkehrs registriert und angesichts der anhaltenden sommerlichen Witterung bis in den September hinein reagiert, um einen reibungslosen Rückverkehr der Wassertouristen zu sichern. Man habe in diesem Jahr an Spitzenschleusen um die 40000 Schleusungen gezählt. Aber auch in den idyllischen Seitenarmen Richtung Lychener und Templiner Gewässer wurde mehr Schiffsverkehr als in den Vorjahren beobachtet. So stieg die Zahl der Schleusungen im Zeitraum von April bis September an der Himmelpforter Schleuse von 7634 im Jahr 2015 auf 8771 in diesem Frühjahr/Sommer. In Templin wurden Ende September 6377 Schleusungen gezählt, 310 mehr als im Vorjahreszeitraum.

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