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Immer mehr Gäste wissen die Uckermark zu schätzen

Ob Übernachtungshinweis, Ausflugstipp oder Radtourempfehlung: In der Templiner Touristinformation gab es in der vergangenen Saison viel zu tun. Auch deshalb, weil die Zahl der Touristen, die in der Stadt waren, gestiegen ist.

Barbara Gödke und ihre Kolleginnen in der Templiner Touristinformation beraten Gäste nicht nur, wenn sie auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit sind.
Birgit Bruck Barbara Gödke und ihre Kolleginnen in der Templiner Touristinformation beraten Gäste nicht nur, wenn sie auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit sind.

Wenn das keine erfreuliche Nachricht ist: Die Kurstadt Templin hat bei Gästezahlen und Übernachtungen im vergangenen Jahr zugelegt. 98 500 Touristen besuchten bis Oktober 2014 Templin. „Verglichen mit diesem Zeitraum im Vorjahr macht das ein Plus von 5,7 Prozent aus“, sagt Verena Beeskow von der Touristinformation im Historischen Rathaus. Die Zahl der Übernachtungen lag bei 296 000, 2013 waren es bis Oktober 279 000. In diesem Bereich macht das Plus sechs Prozent aus.

Nach wie vor ist Templin als Ausflugsziel und Urlaubsort in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen beliebt. Das haben Verena Beeskow und ihre Kolleginnen in der Touristinformation aus Gesprächen mit den Gästen erfahren. Zunehmend auf den Geschmack kommen aber scheinbar auch etliche Bayern oder Baden-Württemberger. „Wenn Touristen aus diesen Bundesländern zu uns kommen, dann sind sie überrascht und angetan von der unberührten Natur in unserer Region.“

Familientaugliche Angebote

Groß ist des Interesse, Templin und die Region mit dem Fahrrad zu erkunden, weiß man im Historischen Rathaus. Dadurch, dass das Radwegenetz im vergangenen Jahr weiter ausgebaut wurde, könne man Gästen auch diesbezüglich mehr empfehlen, freut sich Verena Beeskow. Beispielsweise Radtouren in der Uckermärkischen Seenlandschaft mit den Schwerpunktregionen Templin, Lychen und Boitzenburg. „Enthalten sind darin Vorschläge, bei denen man zehn bis 34 Kilometer mit dem Rad zurücklegen kann. Also auch familientaugliche Angebote, wenn Kinder mitradeln. Gerade danach werden wir oft gefragt.“ Damit sich Gäste auch auf den neu geschaffenen Wegen rund um Templin gut zu recht finden, sollen sie bis Ende März auch entsprechend beschildert sein.

In der Saison geht noch mehr

Ausgebucht waren im vergangenen Jahr Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen in und um Templin an den Wochenenden von Ostern bis Oktober, lässt Verena Beeskow wissen. „Während der Ferien waren die Kapazitäten dann sogar so sehr ausgeschöpft, dass wir nicht alle Wünsche in Stadt und Umland erfüllen konnten und Gäste in die Nachbarregionen verweisen mussten.“ Was unter dem Strich bedeute, die Übernachtungszahlen ließen sich noch steigern, wenn es mehr Unterkünfte geben würden. Da kommt die im Frühjahr geplante Eröffnung einer Jugend- und Radlerherberge in der Templiner Ringstraße 22a gerade recht.

 

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