Segler taufen Jolle:

In den Booten sitzen keine Snobs

Der Segelsport gilt als elitär. Gegen diesen Ruf kämpfen die Templiner Sportler an. Sie wollen junge Leute für den Verein gewinnen und investieren deshalb viel Geld und Zeit in die Nachwuchsarbeit.

Auch wenn der Wind eher schwach wehte, setzte der Nachwuchs fleißig die Segel.
Segler Club Templin Auch wenn der Wind eher schwach wehte, setzte der Nachwuchs fleißig die Segel.

Wie häufig kommt man in den Genuss, eine Bootstaufe hautnah mitzuerleben? Diese Chance bot sich am Sonnabend den Besuchern des Templiner Segler Clubs. Die Mitglieder hatten zu einem Tag der offenen Tür eingeladen, um sich und ihren Verein vorzustellen und um Nachwuchs zu werben. Schließlich kämpfen die Wassersportler sei Langem gegen das Vorurteil an, einem elitären und kostspieligen Hobby nachzugehen.

Das bedauert Vorstandsmitglied Matthias Letzien sehr, denn der Verein investiere viel Geld für die Jüngsten. Gerade erst wurden wieder zwei Boote für sie angeschafft. Am Sonnabend wurde eine Jolle getauft. Kinder hatten an dem Tag darüber hinaus die Möglichkeit, gemeinsam mit den Trainern in den kleinen Booten hinaus auf den Stadtsee zu fahren, um sich einen ersten Eindruck von der Sportart zu verschaffen.

"Segeln ist kein teures Hobby für Kinder. Wir stellen unseren Mitgliedern die gesamte Ausrüstung, ausgenommen die Segelschuhe", betonte Letzien. Aktuell trainieren im Segelverein sieben Acht- bis Zehnjährige sowie zwei weitere Sportler im Jugendbereich.

 

 

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