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In Templin brannten die Weihnachtsbäume

Es ist längst Tradition und macht doch ein bisschen wehmütig: Kaum ist das alte Jahr vorbei, werden die Weihnachtsbäume eingeäschert.

Das Feuer brauchte wegen des nasses Holzes ein Weilchen, um in Gang zu kommen. Doch dann loderten die Flammen.
Horst Skoupy Das Feuer brauchte wegen des nasses Holzes ein Weilchen, um in Gang zu kommen. Doch dann loderten die Flammen.

Da ging die besinnliche Zeit im wahrsten Sinne des Wortes in Flammen auf: Auf der Wiese des ehemaligen Bettenhausstandortes in Templin wurden am Sonnabendnachmittag Weihnachtsbäume verbrannt. Die Kameraden der Templiner Feuerwehr und Mitglieder des Bürgergartenvereins legten zahlreiche Tannen, die bis vor kurzem noch mit Christbaumschmuck verziert Weihnachtsfeeling verbreitet haben, in Schutt und Asche.

Dabei zeigte sich, dass ausgerechnet der Baum vom Weihnachtsmarkt keine gute Grundlage für das zünftige Lagerfeuer hergab - viel zu nass war er an den vergangenen Regentagen geworden. Mit vereinten Kräften gelang es den Anwesenden aber doch noch, das Feuer in Gang zu bringen. 30 Besucher des Spektakels erfreuten sich daran, wie insgesamt 25 Weihnachtsbäume in Flammen aufgingen.