Götschendorf empfängt Gäste:

Jahrestage locken Prominente ins Kloster

Hochrangige Vertreter aus Kirche, Politik, Wirtschaft und Kultur kommen am Sonnabend nach Götschendorf. Ihr Interesse gilt dem russisch-orthodoxen Kloster, in dem gleich zwei Jubiläen gefeiert werden.

Abt Daniil Irbits wird die Gäste des Klosters auch durch die russisch-orthodoxe Kirche führen können.
Sigrid Werner Abt Daniil Irbits wird die Gäste des Klosters auch durch die russisch-orthodoxe Kirche führen können.

Dem russisch-orthodoxe Kloster im uckermärkischen Götschendorf steht am Sonnabend ein besonderer Höhepunkt ins Haus. Gleich zwei Jubiläen stehen an. Zum einen gibt es das Schloss Götschendorf am Ufer des idyllischen Kölpinsees seit 110 Jahren. Zum anderen wurde das Gelände vor zehn Jahren vom Land Brandenburg an die Berliner Diözese der russisch-orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats übergeben. Seither hat sich viel getan. Markantestes Zeichen ist eine imposante russisch-orthodoxe Kirche, die direkt an der Landesstraße 23 zu sehen ist.

Rund 400 Gäste erwartet am Sonnabend der Abt des Sankt-Georg-Klosters in Götschendorf, Daniil Irbits. Unter ihnen der russische Botschafter in Berlin, Wladimir Michailowitsch Grinin. Um 10 Uhr beginnen die Jubiläumsfeierlichkeiten. "Gern sind auch alle anderen Interessierten dazu eingeladen, Bewohner von den umliegenden Dörfern genauso wie Menschen von weiter her", versicherte der Abt. "Unser Tor steht an diesem Tag allen offen." Der Klosterkirchenbau soll noch in diesem Jahr fortgesetzt werden. Momentan ruht er, so der Klosterprior, weil Mittel für den Ausbau von russischen Förderern aufgrund des Konflikts mit der Ukraine eingefroren sind.

Nordkurier digital: Jetzt 6 Wochen zum Sonderpreis testen!