Radlader rückt an:

Jahrhundertstein steht wieder

Zwei Wochen vor dem Jubiläum kachelt ein Autofahrer den Findling um. Der Bäckermeister kommt glücklicherweise glimpflich davon. Nun ist schwere Technik gefragt.

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Gerald Narr Mit schwerer Technik wurde der sechs Tonnen schwere Jahrhundertstein in Berkholz nach einem Unfall wieder aufgerichtet.

Geschafft! "Da steht er wieder, der Stein des Anstoßes", atmete Gerd Bartel erleichtert auf. Die Männer von der Kiesgrube Lehmann waren mit ihrem größten Radlader angerückt, um den gut sechs Tonnen schweren Granitbrocken aufzuhieven und den Berkholzer Jahrhundertstein wieder an seinen alten Platz zu manövrieren. Den hatte nämlich der Boitzenburger Bäckermeister mit seinem Transporter gerammt und umgekachelt. 25 Jahre stand der Gedenkstein unbehelligt auf dem Dorfplatz und nun das! Zwei Wochen vor der 725-Jahrfeier am kommenden Wochenende! Die Goldschrift und die Blumenrabatten waren erst vor wenigen Monaten erneuert worden.

Doch nun steht der Jahrhundertstein wieder und in den nächsten Tagen werden auch neue Blumen gepflanzt. Die Bäckerei Walter sicherte ihre volle Unterstützung zu. Der Chef hat sich inzwischen erholt von dem Unfall. Dass der Findling nachgab und kippte, war vermutlich sein Glück, denn er kam mit ein paar Prellungen und einem gehörigen Schrecken davon, während sein Transporter mit Totalschaden abgeschleppt werden musste.

Am kommenden Wochenende wollen die Berkholzer ihr Dorfjubiläum und das Erntedankfest an drei aufeinanderfolgenden Festtagen gebührend feiern.