Bahnsteige werde gesäubert:

Jetzt ist Sense mit dem Unkraut

Wer mit dem Zug nach Templin kommt, der muss sich verwundert die Augen reiben: Von einladenden Bahnhöfen keine Spur. Nun scheint aber endlich Bewegung in die Sache zu kommen.

Gemäht wird auf dem nicht mehr genutzten Bahnsteig am Bahnhof Templin-Stadt erst, wenn das Gras kniehoch steht.
Sigrid Werner Gemäht wird auf dem nicht mehr genutzten Bahnsteig am Bahnhof Templin-Stadt erst, wenn das Gras kniehoch steht.

Unkraut, das in die Höhe schießt, herumliegender Müll und bröckelnde Fassaden: Die Templiner Bahnhöfe erregen seit Langem die Gemüter. „Besonders der Bahnhof Templin-Stadt war immer wieder Stein des Anstoßes“, sagt Templins Bürgermeister Detlef Tabbert. Den Bahnsteig alle zwei Wochen zu reinigen und nur sechs Mal im Jahr Mäharbeiten durchzuführen, reiche bei Weitem nicht aus. Das habe man jetzt auch Dr.  Joachim Trettin, Konzernbevollmächtigter der Bahn für Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, bei einem Vor-Ort-Termin gesagt.

Nun scheint Bewegung in die Sache zu kommen. „Die Bahn hat mit dem privaten Eigentümer des Bahnhofsgebäudes vereinbart, dass er die Papierkörbe täglich leert. Sie wird ihm dazu Müllbehältnisse zur Verfügung stellen“, so Tabbert. Der Hausbesitzer habe übrigens während des Gespräches signalisiert, mittelfristig etwas an der Fassade des Hauses machen zu lassen. „Die Bahn will Anfang August auf dem Gelände mähen. Wir hatten dem Unternehmen zwar vorgeschlagen, mit solchen Pflegearbeiten doch einen Subunternehmer vor Ort zu beauftragen“, erklärte der Bürgermeister. „Dafür gab es allerdings leider kein grünes Licht.“

 

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