Ausgebremst durch Flüchtlingskrise:

Jugendherberge noch nicht spruchreif

In Templin könnte eine Übernachtungsmöglichkeit für junge Leute entstehen. Doch die Pläne sind in Stocken geraten.

An der maroden Hyparschale wurde inzwischen in Templin gesichert. Es gibt Pläne, das Gebäude in einen Jugendherbergsbau zu integrieren.
Sigrid Werner An der maroden Hyparschale wurde inzwischen in Templin gesichert. Es gibt Pläne, das Gebäude in einen Jugendherbergsbau zu integrieren.

Templins Bürgergarten soll zu einem Naherholungszentrum umgestaltet werden, das es schon einmal war. Zu diesen Plänen gehört die Errichtung einer Jugendherberge. Das Deutsche Jugendherbergswerk (DJHW) hat sein Interesse bekundet, eine denkmalgeschützte, aber völlig marode Hyparschale des Architekten Ulrich Müther zu einer solchen Einrichtung auszubauen. Seit vergangenem Jahr gibt es diese Pläne, die mit örtlichen Kooperationspartnern umgesetzt werden könnten.

Doch mittlerweile ist es still geworden um das Projekt. Das liegt daran, dass das DJHW das Vorhaben momentan nicht vorantreibt, wusste Templins Bürgermeister Detlef Tabbert. Wie er im Bauausschuss der Stadtverordnetenversammlung sagte, sehe sich die Organisation damit konfrontiert, angesichts der Flüchtlingskrise Notquartiere bereitzustellen. "Anfang Februar soll das Thema Jugendherberge im Bürgergarten aber im Verwaltungsrat des Jugendherbergswerkes besprochen werden", so Tabbert.

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