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Junge Bäume wie vor 90 Jahren

Die Bauarbeiten in der Templiner Schillerstraße sind abgeschlossen. Was auf die Anlieger finanziell zukommt, steht noch nicht fest. Ein Beirat sieht noch Klärungsbedarf.

Diese alte Postkarte gehört Jürgen Rieck. Sie machte bei der offiziellen Übergabe der Schillerstraße nach der Sanierung die Runde.
Michaela Kumkar Diese alte Postkarte gehört Jürgen Rieck. Sie machte bei der offiziellen Übergabe der Schillerstraße nach der Sanierung die Runde.

Mit der offiziellen Übergabe der Schillerstraße fand der Ausbau des Verkehrsweges in Templin seinen Abschluss. Zur Überraschung aller trafen Alt und Neu bei der Übergabe zusammen. Jürgen Rieck hatte eine alte Aufnahme der Straße, die etwa 1930 entstanden sein müsste. „1922 wurden die Häuser hier gebaut“, so der Templiner, der mit seiner Familie seit 1954 in der Schillerstraße wohnt.

Ein kleines bisschen erinnert dieses in die Jahre gekommene Foto an das heutige Erscheinungsbild. Zumindest was die Straßenbäume angeht. Damals waren die Linden, die nach 90 Jahren weichen mussten, noch recht jung. 44 Bäume wurden wegen des Ausbaus der Schillerstraße gefällt, dafür jetzt 57 schlanke Hainbuchen gepflanzt. Die Fällung der Bäume hatte unter den Anwohnern für viel Aufregung gesorgt.

Beirat bleibt dran

Was finanziell genau auf die Anlieger nach dem Ausbau zukommt, wissen sie noch nicht. Die Bescheide will die Stadtverwaltung erst Anfang des nächsten Jahres verschicken. „Es gibt noch Klärungsbedarf, darüber wollen wir uns mit der Stadt verständigen“, ließ Uwe Hildebrandt wissen. Er gehört zum Beirat, der die Interessen der Anwohner während des Baus vertrat, und der auch weiter aktiv sein will.