Exoten auf der Rennbahn:

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Mulis sind eher als Zugtiere bekannt. Doch sie eignen sich auch zum Reiten. Bei den „Titanen der Rennbahn“ in Brück gehen Lychener Züchter mit ihren Tieren an den Start. Der Nachwuchs hat sich dafür viel vorgenommen.

Die Mulis auf der Rennbahn. Am kommenden Wochenende gehen die Exoten aus der Uckermark wieder an den Start.
Reittouristik Lychen Die Mulis auf der Rennbahn. Am kommenden Wochenende gehen die Exoten aus der Uckermark wieder an den Start.

In der Reit- und Fahrtouristik der Familie Rensch herrscht „Umzugsstress“. Die Lychener Familie, die unter anderem Mulis züchtet, bereitet sich und ihre Tiere für die "Titanen der Rennbahn" vor. Bei der Kaltblutschau in Brück (Potsdam/Mittelmark) vom 26. bis 28.  Juni gehen sie bereits das 14. Mal an den Start.

Unter den Kaltblütern zählen ihre Kreuzungen aus Pferdestute und Eselhengst als Exoten. Allerdings sind Mulis leichter als Pferde. „Statt 650  Kilogramm bringen unsere Tiere nur rund 500 Kilo auf die Waage, aber in der Zugleistung, da haben es unsere Mulis im Vierspänner der leichten Klasse sogar schon mal auf Platz 1 geschafft“, sagt Züchter Achim Rensch nicht ohne Stolz, der sich mit Michael Bandt vom Fahrzeugservice Lychen regelmäßig an den Wettbewerben beteiligt.

Konkurrenz bekommen sie in diesem Jahr nicht nur von den anderen Startern, sondern auch aus dem eigenen Lager. Axel Schönfeld und Thomas Hakenbeck, die Junioren aus der Uckermark, haben den erfahrenen Oldies auf der Rennbahn den Kampf angesagt und wollen sie im Mulirennen in allen drei Prüfungen, beim Wagenrennen, in der Zugleistung und beim Hindernisfahren herausfordern.

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