Bahnhof Templin:

Kaum gefegt und schon wieder zugemüllt

Ein Gastwirt sorgt für Sauberkeit auf dem Templiner Stadtbahnhof. Dazu hat er sich verpflichtet. Das ist jedoch eine echte Sisyhosarbeit.

Jeden Tag wird der Bahnhof Templin-Stadt aufs Neue zugemüllt, obwohl er ebenso täglich gesäubert wird.
Annett Uszmant Jeden Tag wird der Bahnhof Templin-Stadt aufs Neue zugemüllt, obwohl er ebenso täglich gesäubert wird.

Jeden Morgen kümmert sich Jörg Mai, Inhaber der Schankwirtschaft „Zur Schranke“ darum, dass der Bahnsteig am Bahnhof Templin-Stadt sauber gemacht wird. Ganz so, wie es in der Vereinbarung steht, die der Eigentümer des Bahngebäudes mit der Stadt und der Deutschen Bahn abgeschlossen hat. Doch immer wieder liegt Müll herum, besonders im Bereich des Wartehäuschens. Der stammt nicht von Reisenden, sondern in erster Linie „von Jugendlichen, die sich dort treffen“, sagt Mai. Ein fehlender Papierkorb könne nicht das Problem sein, „denn der steht nicht einmal einen Meter entfernt vom Wartehäuschen“. Es habe einen zweiten gegeben. Der wurde von Unbekannten abgerissen.

Ute Stahlberg vom Ordnungsamt der Templiner Stadtverwaltung will das Thema in der nächsten Sicherheitsberatung mit der Polizei zur Sprache bringen. In der Vergangenheit hatte es immer wieder Beschwerden von Templinern, Stadtverordneten, aber auch Touristen wegen der Zustände am Stadtbahnhof gegeben. Müll, Schmutz, Vandalismusschäden, Glasscherben und Kippen wurden zum Dauerbrenner. Die Bahn sah sich mit ihrem Reinigungsrhythmus überfordert, Jörg Mai sprang ein.

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