Mehrere Feuerwehren im Einsatz:

Kilometerlange Ölspur legt Verkehr lahm

Autofahrer kamen am Donnerstag in Templin und in Richtung Milmersdorf nur langsam voran. Ein Fahrzeug hatte offenbar auf der gesamten Strecke eine schmierige Flüssigkeit verloren.

Die Kreuzung August-Bebel-Straße/Prenzlauer Allee musste die Feuerwehrleute großflächig Bindemittel verteilen.
Sigrid werner Die Kreuzung August-Bebel-Straße/Prenzlauer Allee musste die Feuerwehrleute großflächig Bindemittel verteilen.

Erst sah es fast aus wie ein Routineeinsatz. Die Templiner Feuerwehr wurde am Donnerstagnachmittag wegen einer Ölspur in Templin alarmiert. Doch schnell mussten die Feuerwehrleute, Mitarbeiter des Templiner Wirtschaftshofes und Straßenmeistereien feststellen, dass sich eine Unfallgefahr ungewöhnlichen Ausmaßes immer weiter hinzog. Die schmierige Spur, die ihren Ursprung etwa zwischen Busbahnhof und Polizeikreuzung genommen hatte, führte auf der B 109 aus der Stadt hinaus, die Landesstraße 23 entlang bis nach Ahrensdorf und sogar noch weiter in Richtung Milmersdorf. Welche Gefahr von ihr ausging, zeigte ein Unfall, bei dem ein Pkw gegen einen Zaun geschlittert war.

Die Templiner Stadtwehr musste Verstärkung von den Ortswehren aus Röddelin und Milmersdorf anfordern, um das ausgelaufene Betriebsmittel eines unbekannten Fahrzeuges mit Bindemitteln abzustreuen. Phasenweise mussten einzelne Straßenabschnitte kurzzeitig gesperrt werden. Erst nach etwa zwei Stunden konnte der Verkehr wieder ungehindert, wenn auch vorsichtig über die B 109 und L 23 fahren.

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