Entscheidung revidiert:

Kirchplatz wird doch eine grüne Oase

Templins Stadtverordnete hatten schon einmal über die Gestaltung des Areals entschieden. Viel Grau und wenig Grün kam da heraus. Eine Entscheidung, die Protest bei den Bürgern auslöste. Mit Erfolg.

Eine grüne Gestaltung wird es jetzt für den Kirchplatz neben dem Brunnen in der Templiner Mühlenstraße geben.
Sigrid Werner Eine grüne Gestaltung wird es jetzt für den Kirchplatz neben dem Brunnen in der Templiner Mühlenstraße geben.

Noch bestimmen die Straßenbauer das Bild vor dem Kirchplatz in der Mühlenstraße. Doch sobald sie fertig ist, soll auch das Areal vor der Maria-Magdalenen-Kirche neu gestaltet werden. Templins Stadtverordnete hatten sich bereits für eine Variante entschieden. Demnach sollte der alte Verlauf der mittelalterlichen Mühlenstraße mit Natursteinpflaster, eingesäumt von Schotter und Steinkanten, nachgebildet werden. Lediglich ein paar Bäume am Kirchenzaun hätten für etwas Grün auf dem von viel Stein geprägten Kirchvorplatz mit einem umstrittenen Brunnen gesorgt.

Enttäuschung bei den Bürgern

Doch gegen diese Gestaltungsvariante hatte sich Widerstand sowohl unter den Stadtverordneten als auch unter den Bürgern geregt. Nicht zuletzt deshalb, weil die neue Platzgestaltung vorher breit in der Öffentlichkeit diskutiert worden war. Eine deutliche Mehrheit der Bürger hatte sich in einer Online-Umfrage des Uckermark Kurier für zwei grünere Gestaltungsvarianten ausgesprochen. Nach dem ersten Beschluss der Stadtverordneten zeigten sich daher viele Bürger enttäuscht.

Überzeugende Argumente

Das Aufbegehren griffen fünf Stadtverordneten auf und argumentierten vor allem mit der Notwendigkeit, dass in der Kurstadt die Staub- und Lärmbelastung gemindert werden soll. Ihre Argumente scheinen auf mehr offene Ohren gestoßen zu sein, als noch bei der ersten Abstimmung. Die meisten Stadtverordneten plädierten für die "grünere" Variante, die den Verlauf der mittelalterlichen Pflasterstraße nun nur noch über die Begrenzung einer Rasenfläche nachgebildet werden soll.

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