Blutspende:

Kleiner Piks rettet Leben

"Was uns verbindet". Mit diesem Slogan wirbt das Deutsche Rote Kreuz für Blutspenden. Denn es zeigt sich, dass in dieser Hinsicht immer noch ein großer Aufklärungsbedarf besteht.

Dana Mietsch liegt mittlerweile zum 28. Mal auf der Liege des DRK-Blutspendedienstes.
Matthias Schöppner Dana Mietsch liegt mittlerweile zum 28. Mal auf der Liege des DRK-Blutspendedienstes.

Wer als lebensrettende Maßnahme eine Operation benötigt, ist als Patient darauf angewiesen, dass auch ausreichend Blut in seiner Blutgruppe vorhanden ist. „Gerade weil jeder Mensch plötzlich betroffen sein kann, kann man gar nicht genug Blut spenden“, sagt Marlies Matzke, ehrenamtliche Helferin beim Deutschen Roten Kreuzes in der Uckermark.

Aus diesem Grund hat das DRK in diesem Jahr die Aktion „Was uns verbindet“ gestartet. Sie stellt Spender und Helfer in den Mittelpunkt, die aus den unterschiedlichsten Motiven freiwillig ihr Blut geben. „Diese Verbundenheit wollen wir zeigen, indem sich Spender und Helfer mit einem roten Band verbinden und sich dann fotografieren oder ein Video von sich machen lassen.“ Sie werden dann auf www.blutspenden-verbindet.de gezeigt.

Aktion gegen Angst und Gleichgültigkeit

Die Organisatoren kämpfen dabei sowohl gegen Gleichgültigkeit als auch gegen die Angstgefühle innerhalb der Gesellschaft an, wenn es um das Thema Blutspenden geht. „Wir erleben es oft genug, dass die Menschen Angst vor der Nadel haben, oder schlicht der Meinung sind, dass schon genug Blut da sein wird, wenn ihnen tatsächlich einmal etwas passiert“, berichtet Kerstin Mohr, die als Krankenschwester für das DRK arbeitet. Zum Glück gibt es aber auch Menschen, die dies anders sehen, wie zum Beispiel Dana Mietsch, die mittlerweile 28 mal Blut gespendet hat.