Geld wird knapp:

Klub wird jetzt im Ehrenamt betreut

Wie viel Jugendarbeit kann sich eine Stadt leisten? Das fragte der Uckermark Kurier, nachdem die Stadt erneut einen Zuschuss für einen freien Träger kürzen wollte.

Daniela Bressler betreut den DRK-Jugendklub seit gut zwei Monaten ehrenamtlich. Julian freut sich darüber und hofft, dass wieder mehr Jugendliche das Angebot nutzen.
Sigrid Werner Daniela Bressler betreut den DRK-Jugendklub seit gut zwei Monaten ehrenamtlich. Julian freut sich darüber und hofft, dass wieder mehr Jugendliche das Angebot nutzen.

Zugunsten der Schulsozialarbeit an Grundschulen versucht die Stadt  Templin seit einem Jahr, die Zuschüsse zu Angeboten der offenen Jugendarbeit von freien Trägern schrittweise herunterzufahren. Das stößt auf Widerstand. Die freien Träger gehen unterschiedlich damit um.

Das DRK hat den Jugendklub kurzerhand auf ehrenamtliche Basis umgestellt und die Öffnungszeiten beschränken müssen. Beim "Jugendkella" der evangelischen Kirche hat  bislang der freie Träger selbst die Finanzierungslücken geschlossen. doch jetzt macht er auch mobil gegen die Kürzungen und beruft sich auf die Rahmenkonzeption der offenen Jugendarbeit in der Stadt, die eine Trägervielfalt ausdrücklich begrüßte.  

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