Eklat um Auszeichnung:

Kommunalpolitiker gibt Ehrennadel zurück

Gerade erst wurde der Röddeliner Ortsvorsteher Ulrich Bräuer mit der höchsten Auszeichnung des Landkreises Uckermark geehrt. Vier Tage später gab er sie aus Protest zurück.

Erst am 4. Dezember verlieh Uckermark-Landrat Dietmar Schulze dem Röddeliner Ortsvorsteher Ulrich Bräuer (von links) die Ehrennadel des Landkreises.
Sigrid Werner Erst am 4. Dezember verlieh Uckermark-Landrat Dietmar Schulze dem Röddeliner Ortsvorsteher Ulrich Bräuer (von links) die Ehrennadel des Landkreises.

Ulrich Bräuer hat seine Ehrennadel des Landkreises Uckermark zurückgewiesen. Die Auszeichnung war ihm am 4. Dezember von Uckermark-Landrat Dietmar Schulze (SPD) verliehen worden. Der Kommunalpolitiker wurde damit für sein 20-jähriges ehrenamtliches Engagement im Templiner Ortsteil Röddelin, der Stadt Templin und im Landkreis geehrt.

Doch schon am 8. Dezember gab der Templiner Stadtverordnete (Ampel-Uckermärker Heide) die Ehrennadel persönlich zurück. Aus Protest gegen eine Entscheidung der Stadt, deren Bürgermeister Detlef Tabbert (Die Linke) den Ortsvorsteher für die Ehrung vorgeschlagen hatte. Jahrelang hatte sich Bräuer für den Ausbau der Ortsdurchfahrt in Röddelin eingesetzt. Als das Vorhaben jetzt endlich in der Prioritätenliste für den Bereich Templin auf Platz eins stand, wurde diese klammheimlich geändert. In seiner Funktion als Kommunalpolitiker sei er noch nie so hintergangen worden, so Bräuer.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung