:

Komplettsanierung bevorzugt

In den Sommerferien werden Handwerker in den Pavillon der Gerswalder Grundschule einziehen. Dort muss der Sanitärbereich dringend saniert werden. Im ...

In den Sommerferien werden Handwerker in den Pavillon der Gerswalder Grundschule einziehen. Dort muss der Sanitärbereich dringend saniert werden. Im Haushaltsplan der Gemeinde waren dafür ursprünglich 20000 Euro veranschlagt. „Geplant war ein einfacher Umbau beziehungsweise lediglich ein Austausch der Sanitärausstattung“, so Amtsdirektor Andreas Rutter. Doch bei der Vorbereitung auf die Baumaßnahme habe sich herausgestellt, dass der Sanierungsbedarf größer ist. „Es macht einfach mehr Sinn, den gesamten Bereich umfassend zu erneuern. Das bedeutet, die Toilettenräume neu einzuteilen, um auch ein Behinderten-WC integrieren zu können.“ Klar sei, dass die dafür geplanten 20 000 Euro nicht ausreichen werden. Der beauftragte Planer hat nach einer ersten Kostenschätzung einen Finanzbedarf von insgesamt 70 000 Euro ermittelt.
Die Amtsverwaltung unterbreitete den Gemeindevertretern Vorschläge, woher die noch fehlenden 50 000 Euro kommen könnten: Der Löwenanteil ließe sich aufbringen, wenn die geplanten Prallwände in der Sporthalle der Schule wegfallen, erklärte der Amtsdirektor gegenüber dem Uckermark Kurier. „Dabei handelt es sich immerhin um eine Summe in Höhe von 41 000 Euro.“
Ihn freut, dass aus der Gemeinde grünes Licht für dieses umfassende Vorhaben kam. Die Gemeindevertreter hätten klar signalisiert, dass Prioritäten gesetzt werden sollen. Der Erhalt der Schule sei wichtig, ihr Entwicklungskonzept für die nächsten fünf Jahre bestätigt. „Außerdem steht das Thema Inklusion an. Das heißt Schulträger müssen die baulichen Voraussetzungen dafür schaffen, dass auch Kinder mit Behinderungen in ihren Schulen lernen können“, so Andreas Rutter.
Weil das Bauvorhaben jetzt komplexer wird, werden die Sommerferien allerdings nicht ausreichen, um alle Arbeiten zu schaffen, bittet der Amtsdirektor um Verständnis.