Insgesamt mehr als 1200 Euro:

Konzerterlöse gehen an Flüchtlingshilfe

Zweimal wurde das Requiem  der Vertriebenen am Weltflüchtlingstag aufgeführt. Viele Besucher gaben danach als Zeichen ihrer Mitmenschlichkeit eine Geldspende.

Pfarrer Martin Zobel (links), der Prenzlauer Kantor Hannes Ludwig (Zweiter von links) und die Vikarin in Boitzenburg, Sophie Ludwig, übergaben an den Sozialdezernenten Frank Fillbrunn (rechts) die 1230 Euro Spenden.
Sigrid Werner Pfarrer Martin Zobel (links), der Prenzlauer Kantor Hannes Ludwig (Zweiter von links) und die Vikarin in Boitzenburg, Sophie Ludwig, übergaben an den Sozialdezernenten Frank Fillbrunn (rechts) die 1230 Euro Spenden.

Nach den Gedenkkonzerten zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni haben am Dienstag der Prenzlauer Kantor Hannes Ludwig, der Boitzenburger Pfarrer Martin Zobel und seine Vikarin Sophie Ludwig dem Sozialdezernenten des Landkreises Uckermark, Frank Fillbrunn, 1230 Euro an Spenden für Asylbewerber in der Uckermark überreicht.

Das Geld hatten die Besucher des Konzerte „Requiem der Vertriebenen“ auf der Prenzlauer Freilichtbühne (rund 1000 Zuhörer) und des Abendkonzertes in der Kirche St. Marien auf dem Berge in Boitzenburg (150 Gäste) gespendet. In Prenzlau gaben viele Schüler kleine Beträge von ihrem Taschengeld. In Boitzenburg erinnerten sich viele ehemalige Flüchtlinge, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat hatten verlassen müssen und in der Uckermark gestrandet waren, wie es sich anfühlt, plötzlich heimatlos dazustehen.

Die Erlöse der Konzerte sollen nun der Flüchtlingshilfe in der Uckermark zugute kommen. Immer wieder kommen beim Sozialdezernenten Frank Fillbrunn Bitten um Unterstützung für Flüchtlingsfamilien und -kinder an. Nicht alle dringend benötigten Hilfen könnten über Mittel des Landes und des Bundes abgedeckt werden. Zum Beispiel, wenn es um Spielgeräte für die Kinder in den Notunterkünften gehe. Er werde den Kirchenkreis wissen lassen, wofür die Spenden konkret eingesetzt werden, versicherte Frank Fillbrunn.

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