Bildungswerk beginnt Umbau:

Kreativräume im einstigen Supermarkt

Lange war es ein Schandfleck in Templin: Das ehemalige Objekt eines Discounters. Zerstörungen und Schmierereien waren an der Tagesordnung. Jetzt zieht dort das Angermünder Bildungswerk ein.

Mitarbeiter eines Projektes bringen mit ABW-Mitarbeiterin Tabea Hauke das zuletzt doch arg vernachlässigte Gelände des  leer stehenden Pennymarktes wieder auf Vordermann.
Sigrid Werner Mitarbeiter eines Projektes bringen mit ABW-Mitarbeiterin Tabea Hauke das zuletzt doch arg vernachlässigte Gelände des  leer stehenden Pennymarktes wieder auf Vordermann.

Das Angermünder Bildungswerk (ABW) baut den einstigen Pennymarkt in der Straße des Friedens in Templin um. Das 1700 Quadratmeter große Objekt wird Lehrstandort des Bildungsträgers. Es entstehen Schulungs-, Kreativräume, Erprobungswerkstätten, aber auch Aufenthaltsbereiche und Sanitärräume. Das Bildungswerk hatte schon Wochen vorher seine Geschäftsräume in der Friedrich-Engels-Straße, in direkter Nachbarschaft von Arbeitsagentur und Jobcenter, geräumt. Es wurde schon befürchtet, der Bildungsträger könnte sich aus der Kurstadt verabschieden.

„Am alten Standort war es zu eng für uns geworden“, bekannte Geschäftsführerin Susann Höft. 2009 war das ABW in Templin mit einer Mitarbeiterin gestartet. „Inzwischen sind wir 18 Kollegen“, berichtet Standortleiter Thomas Greiner. Neben dem Projekt „50 plus“ kümmere sich das ABW um die Mobilisierung und Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen, um Schulsozialarbeit, berufliche Erprobung, um Mitarbeiterweiterbildung, Team- und Konflikttraining für Firmen, kaufmännische Verbundausbildung. Am bisherigen Standort war das kaum zu leisten und gleichzeitig die steigenden Mietkosten aufzubringen.

 

 

 

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