Templiner Mühlenstraße:

Kreisbehörde sagt doch Ja zum Radstreifen

In der Altstadt von Templin haben es Radler schwer. Die neue Mühlenstraße sollte auch ihnen mehr Sicherheit verschaffen. Doch da hatten die Stadtväter die Rechnung zunächst ohne den Landkreis gemacht. Doch der gab seine Weigerungshaltung nun auf.

Templiner Radler wollen Sicherheit und fühlen sich in der Innenstadt vom Durchfahrverkehr oft bedrängt. Sie wünschen sich deshalb eine Radspur.
Sigrid Werner Templiner Radler wollen Sicherheit und fühlen sich in der Innenstadt vom Durchfahrverkehr oft bedrängt. Sie wünschen sich deshalb eine Radspur.

Nach dem Neubau der Mühlenstraße standen die Templiner schon beinahe auf den Barrikaden. Der Grund: Die Verkehrsbehörde der Kreisverwaltung Uckermark sperrte sich gegen einen Radstreifen in der Mühlenstraße. Dieser war vom Potsdamer Verkehrsplaner Prof. Herbert Staadt eingeplant worden. Auch die Templiner Stadtverordneten hatten sich für einen Radstreifen ausgesprochen.

Am Mittwochabend vollzog die Kreisverkehrsbehörde einen Salto rückwärts und gab überraschend grünes Licht für die Fahrbahnmarkierung zugunsten der Radler. „Solch ein Radstreifen gaukelt zwar Sicherheit vor, ist aber besser als keine Markierung und zumindest ein gewisser Schutz“, erklärte der Beigeordnete Bernd Brandenburg dem Uckermark Kurier.

 

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