Kommunalpolitik:

Kreistagsvorsitzender Resch zieht sich überraschend zurück

Roland Resch ist seit 1998 im Kreistag der Uckermark und seit 2007 sein Vorsitzender. Bei der Kommunalwahl im Mai tritt er nicht mehr an. Das bestätigte der 62-Jährige dem Uckermark Kurier auf Nachfrage.

Roland Resch zieht sich 2014 aus der Kommunalpolitik zurück.
Birgit Bruck Roland Resch zieht sich 2014 aus der Kommunalpolitik zurück.

Roland Resch, der Vorsitzende des aktuellen Uckermark-Kreistags, wird sich im nächsten Jahr aus der Kommunalpolitik zurückziehen.  Resch war seit 1998 Abgeordneter des Kreistags und seit 2007 dessen Vorsitzender. "Meine Funktion beschränkt sich zunehmend auf die eines Moderators oder Tagungsleiters", sagt Resch. Durch die Absprachen von CDU, SPD und FDP würden wichtige Themen oftmals weder in den Ausschüssen noch im Kreistag öffentlich diskutiert. Resch ist als Parteiloser mit dem Mandat von Bündnis 90 / die Grünen im Kreistag. Er ist Leiter des Naturparks "Uckermärkische Seen" und kündigt an, sich künftig verstärkt in Vereinen zu engagieren - zum Beispiel für die Kirche in Alt Placht, die historische Mühle in seinem Wohnort Lychen und im Förderverein "Feldber-Uckermärkische Seenlandschaft".

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