Rotstift-Pläne:

Kunstschule droht finanzielle Schieflage

Der Templiner Kunstverein rechnet auch im nächsten Jahr mit einem städtischen Zuschuss. Doch die Verwaltung der Kurstadt will den Rotstift ansetzen.

Kreative Angebote sowohl für Kinder als auch für Erwachsene bietet die Kunstschule in Templin. Noch.
Michaela Kumkar Kreative Angebote sowohl für Kinder als auch für Erwachsene bietet die Kunstschule in Templin. Noch.

Noch befindet sich die Templiner Kunstschule in ihrem Übergangsdomizil der Lindenschule. Der Kunstverein, der die Einrichtung seit 2009 in der Kurstadt betreibt, schmiedet jedoch schon Pläne fürs nächste Jahr. Dann soll der Umzug in das sanierte Haus der Jugend und Kunst in der Thälmannstraße stattfinden, wo künftig Kunstschule und Jugendhaus „Villa“ unter einem Dach zu Hause sind. Um dort auch 2014 wie in gewohntem Umfang verschiedene Kurse, Projekte und offene Werkstattangebote im Bereich der bildenden Kunst für Kinder und Erwachsene anbieten zu können, sei man auf den Zuschuss der Stadt in Höhe von 5000 Euro angewiesen, argumentiert der Verein. Komme dieses Geld nicht, werde der Betrieb der Kunstschule gefährdet.

Die Stadtverwaltung hat jedoch bei aller Wertschätzung für das, was der Kunstverein in Templin leistet, vorgeschlagen, dass der Kunstverein nur noch 2000 Euro erhalten soll. „Aus einem ganz einfachen Grund: Für die Räume im Haus der Jugend und Kunst muss er wegen der Förderbestimmungen nur noch die Betriebskosten, aber keine Kaltmiete zahlen“, rechnet Fachgebietsleiter Mayk Saborosch vor. „Dadurch spart der Kunstverein etwa 3500 Euro.“

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Kommentare (1)

Leider ist der Artikel nur gekürzt widergegeben. Der Kunstverein kann eine Landesförderung erhalten wenn die Stadt sich angemessen beteiligt. Es fehlt auch der Teil, indem erläutert wird, dass sich der Kulturausschuß für den Kunstverein ausgesprochen hat und die Verwaltung aufgefordert hat diese Förderung von 5000 Euro zu erhalten. Die Förderung wurde zu Beginn der Kunstschule anteilig für Betriebskosten und Personalkosten gegeben. Momentan betragen die Miet- und Betriebskosten in der Lindenschule über 4000 € und die Personalkosten trägt der Verein über Spenden und Mitgliederbeiträge. Es würde der journalistischen Sorgfalt entsprechen, entweder anzugeben, dass ein Artikel gegenüber dem gedruckten Text, gekürzt wurde. Richtig wäre natürlich der ungekürzte Text. Wossi06