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Kurvenreiche Strecke lockt Radfahrer und Walker

Zwischen Wichmannsdorf und Kuhz spannt sich jetzt ein neuer Radweg. Gleich zwei Kommunen kommen mit der Asphaltpiste einem ehrgeizigen Ziel ein Stück näher.

Die schönen Herbsttage locken zu Touren auf dem neuen Radweg.
Ines Markgraf Die schönen Herbsttage locken zu Touren auf dem neuen Radweg.

So mancher Radfahrer und Walker konnte die Freigabe des neuen Radweges zwischen Wichmannsdorf und Kuhz gar nicht abwarten und nutzte bereits die 2,2 Kilometer lange und 2,5 Meter breite Piste für Freizeitaktivitäten an der frischen Luft. Am Freitagmorgen wurde er nun offiziell freigegeben. „Der neue Radweg ist eine gute Sache für Touristen. Das merken wir jetzt schon. Die Strecke ist kaum asphaltiert, schon sieht man dort die ersten Fahrradfahrer. Das zeigt, es ist nicht nur Neugierde, sondern auch Bedarf vorhanden“, meint Bürgermeister Bernhardt Rengert. Der 52-Jährige freut sich, dass die Baumaßnahmen, die im August begonnen haben, abgeschlossen sind. „Die reinen Baukosten betragen 390 000 Euro. Das Projekt wurde zu 75 Prozent vom Land Brandenburg gefördert.“

Mit dem Teilstück zwischen Wichmannsdorf und Kuhz kommt ein weiterer Abschnitt für Liebhaber ausgiebiger Radrundfahrten in der Uckermark hinzu. „Ursprünglich war eine Strecke von Suckow bis Boitzenburg geplant. Jetzt fehlt nur noch das Stück zwischen Gerswalde und Haßleben“, so der Bürgermeister. Denn eine Radverbindung von Kuhz bis Haßleben ist bereits im Entwurf des Förderprogramms des Landes Brandenburg. „Wir hoffen, dass der Minister den Entwurf zum Jahresbeginn bestätigt. Dann können Fördergelder für die Gemeinde Boitzenburg bereitgestellt werden“, erläutert Ralf Tulke.

 „Die Strecke ist interessant und abwechslungsreich, weil sie kurvenreich ist und nicht parallel zur Straße verläuft. Außerdem führt sie an einem kleinen Biotop vorbei“, meint der Wichmannsdorfer Ortsvorsteher Georg Schäfer.