Templiner Tanzfreunde:

Letzter Ball bedeutet nicht Ende des Tanzvergnügens

Der 20. Ball der Templiner Tanzfreunde soll zugleich der letzte gewesen sein. Ganze acht Paare waren noch vom alten Stamm des einstigen Vereins übrig geblieben, der wohl den ersten Tanzball nach der Wende organisierte.

Luise Wienholz und Christopher Block.
Sigrid Werner Luise Wienholz und Christopher Block.

Früher zählten Bärbel Makowitz und Dieter Tramp noch bis zu 25 Mitstreitern, die den jährlichen Tanzball am letzten Wochenende im November organisierten. Geblieben sind acht Paare, auf denen die organisatorische Last und auch das finanzielle Risiko liegt, erläutert Dieter Tramp, warum jetzt ein vorläufiger Schlusstrich gezogen werden sollte. Der Verein der Templiner Tanzfreunde, 1994 gegründet,  hatte sich  bereits 2008 aufgelöst. Viele Paare suchten sich eine neue Heimat. Manche in Tanzschulen in der Region, andere in Tanzsportvereinen. Je nach Anspruch und Möglichkeiten. 16 Templiner Tanzfreunde hielten dennoch zusammen, organisierten ein- bis zweimal im Jahr gemeinsame Ausflüge und eben den Ball. „Doch die meisten von und werden auch nicht jünger“, sagt Dieter Tramp schmunzelnd. Und Tanzbälle gibt es inzwischen zu hauf in der Uckermark. Die Volksbank, die Unternehmer, Tanzschulen, Handwerkerschaft, Bauernverband, Sportler - sie alle organisieren Bälle Wer tanzen möchte, der finde auch Gelegenheit. „Vielleicht finden sich auch Jüngere, die Neues wagen“, Tramp und seine Tanzfreunde würde es freuen. Denn das Tanzen aufgeben - das wollen sie auf keinen Fall.