"Keine Sau braucht die FDP":

Liberale waren Büttner nicht links genug

Der ehemalige FDP-Fraktionsvorsitzende im Brandenburger Landtag Andreas Büttner kehrte seiner Partei den Rücken und trat der Partei Die Linke bei. In Templin begründete er seinen überraschenden Wechsel.

Vorher Ironie, und jetzt? So warb Andreas Büttner (rechts), hier mit Parteichef Gregor Beyer, noch als FDP-Kandidat bei der letzten Landtagswahl.
Bernd Settnik Vorher Ironie, und jetzt? So warb Andreas Büttner (rechts), hier mit Parteichef Gregor Beyer, noch als FDP-Kandidat bei der letzten Landtagswahl.

"Keine Sau braucht die FDP". Der Wahlkampfslogan der Liberalen im vergangenen Jahr bekam für den stellvertretenden Landesvorsitzenden Andreas Büttner (42) offenbar eine ganz neue Bedeutung. Auf einer Pressekonferenz gab er am Freitag in Templin seinen überraschenden Wechsel zur Partei Die Linke bekannt.

Er wolle nicht weiter Mitglied einer Partei sein, in der er seine Auffassungen nicht mehr umsetzen kann. So begründete der ehemalige Fraktionsvorsitzende im Landtag seine Entscheidung, die FDP zu verlassen. Seine Wertevorstellungen würden am ehesten von den Linken vertreten, sagte Büttner.

Mit ihm als Spitzenkandidaten waren die Liberalen 2014 im Landtag gescheitert. Darauf hin trat Büttner als stellvertretender FDP-Vorsitzender im Land zurück und war zuletzt einziges Mitglied im FDP-Ortsverband Templin. Dort ist er Stadtverordneter.

Wie die ungewöhnliche Entscheidung zustande kam, von der FDP zur Linkspartei zu wechseln, lesen Sie hier.

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