Baum mit Symbolcharakter:

Lindennachschub für die Kurstadt

Auch Bäume kommen in die Jahre. Müssen Exemplare gefällt werden, dann sind Ersatzpflanzungen nötig. Mehrere Hundert hat es in den vergangenen 14 Monaten in Templin und seinen Ortsteilen gegeben.

Diese Templiner Linde pflanzten Bürgermeister Detlef Tabbert und Andreas Bee aus Bad Lippspringe gemeinsam. Tipps gab es von Stadtgärtnerin Swetlana Ginter.
Michaela Kumkar Diese Templiner Linde pflanzten Bürgermeister Detlef Tabbert und Andreas Bee aus Bad Lippspringe gemeinsam. Tipps gab es von Stadtgärtnerin Swetlana Ginter.

Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis aus den beiden frisch gepflanzten Linden in der Prenzlauer Allee einmal solche Baumriesen geworden sind, wie es ihre Vorgänger waren. Fünf Jahre alt ist der Nachschub, den sich Templin jetzt unmittelbar vor der Stadtverwaltung geleistet hat. „Wo es geht, werden bei Ersatzpflanzungen bevorzugt Linden in den Boden gebracht“, so Stadtgärtnerin Swetlana Ginter. Schließlich sei Templin als Stadt der 1000  Linden bekannt. Unter dem Strich sind 2014 und in den ersten Monaten des Jahres 2015 insgesamt 888 Bäume in Templin und seinen Ortsteilen als Ersatz gepflanzt worden. 93 wurden innerhalb dieses Zeitraumes gefällt.

Eine der jungen Linden in der Prenzlauer Allee ist übrigens ein Baum mit Symbolkraft. Ihn haben der Templiner Bürgermeister Detlef Tabbert und sein Amtskollege Andreas Bee aus der Partnerstadt Bad Lippspringe in Nordrhein-Westfalen gemeinsam in die richtige Position gerückt. Sozusagen als Zeichen für den 25. Jahrestag der freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Kommunen. Nicht nur deshalb dürfte die Aktion Andreas Bee besonders gefreut haben. Sie passt gut zu einem Ereignis, das die Stadt Bad Lippspringe in Atem hält: Sie wird 2017 Gastgeber der Landesgartenschau in Nordrhein-Westfalen sein. „Dann würden wir uns natürlich auch über Besucher aus Templin sehr freuen“, so Andreas Bee.

Lichtung im Kurwald für Templin reserviert

Ohnehin sähe man die Templiner, die die Bewerbung Bad Lippspringes stark unterstützten, gern mit einem eigenen Beitrag auf der Landesgartenschau. Eine der Lichtungen im Kurwald, der Bestandteil des Schaugeländes ist, könnte die uckermärkische Kurstadt gestalten. „Und damit nicht nur den Westfalen von Templin erzählen, sondern auch für die Stadt werben. Wir freuen uns auf den Beitrag unserer Partnerstadt“, meinte Andreas Bee.

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