Anwohner fordern Kontrollen:

Lkw-Fahrer ignorieren Fahrverbot

Die Straßenbaustelle in Templins Innenstadt ist weiter gerückt. Während die einen vom Lärm des Umleitungsverkehrs entlastet sind, müssen nun die anderen darunter leiden.

Ab und an "verirren" sich auch noch große Lkw auf die innerstädtische Umleitung. Aber die Zahl der Sünder bei Tage hält sich in Grenzen.
Sigrid Werner Ab und an "verirren" sich auch noch große Lkw auf die innerstädtische Umleitung. Aber die Zahl der Sünder bei Tage hält sich in Grenzen.

Seit der Wiederaufnahme der Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt Templin in der dortigen Mühlenstraße ist die innerstädtische Umleitungsstrecke für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen komplett gesperrt. Es gibt keine Ausnahmegenehmigungen für Durchfahrten von einem Ende der Stadt in Richtung Lychen und umgekehrt. Lediglich Lieferverkehr in die Altstadt ist möglich.

Tagsüber halten sich auch viele Lkw-Fahrer an dieses Fahrverbot. Eine Verkehrszählung des Uckermark Kurier an einem Mittwoch und einem Freitag zeigte jedoch, dass einige die großräumige Umleitung um Templin scheuen. Am Mittwoch fuhren knapp 430 Fahrzeuge die enge Kreuzung Mühlenstraße/Goethestraße in nur einer Stunde von 10 bis 11 Uhr entlang, davon 16 Lkw. Über 470 Fahrzeuge passierten am Markttag im gleichen Zeitraum die Umleitungsstrecke, darunter elf Lkw.

Unmut wurde jetzt bei Templinern in den engen Altstadtgassen laut, weil Lasterfahrer offensichtlich auf die Nachtstunden ausweichen und über das Altstadtpflaster poltern. Bürger forderten auch nächtliche Kontrollen zur Einhaltung des Fahrverbotes und der Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 30 km/h.

 

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Kommentare (1)

Schon mal drüber nachgedacht, dass ja irgendwie die Geschäfte in Templin mal Nachschub brauchen? Sollen die Lieferanten in Prenzlau, Lychen, Zehdenick...parken und für den Rest den Bus nehmen, laufen....???? Man kann nicht alle LKW`s aus der Innenstadt verbannen!