Zeitaufwendige Bergung:

Lkw rauscht in die Leitplanke und kippt um

Der Fahrer eines Sattelschleppers war auf der Landesstraße 15 mit seinem Fahrzeug verunglückt. Die Bergung des Aufliegers und Zugfahrzeugs zog sich über mehrere Stunden hin. 

Der Lkw wurde nach dem Unfall am Dienstagmorgen abgeschleppt.
Benjamin Vorhölter Der Lkw wurde nach dem Unfall am Dienstagmorgen abgeschleppt.

Einen Schutzengel hatte ein Lkw-Fahrer, der zwischen Hardenbeck und Boitzenburg unterwegs war. In der Nacht zu Dienstag endete seine Fahrt auf der Landesstraße 15 nach einem gefährlichen Manöver.

Der Lkw-Fahrer kam mit seinem Sattelschlepper nach Angaben der Polizei gegen 3.50 Uhr rechts von der Fahrbahn ab. Nach einer Linkskurve verlor er die Kontrolle über sein Gefährt. Der Lkw rauschte in die Leitplanke, riss mehrere Alleebäume herunter und kippte auf die rechte Seite. Der 40-jährige Fahrer blieb unverletzt. Die Unfallursache sei noch unklar. Sicher sei nur, dass der Fahrer nicht alkoholisiert gewesen sei, berichtete Polizeioberkommissar Michael Zorn.

Erst gegen sechs Uhr morgens begannen die Bergungsarbeiten. So lange hatte es gedauert, bis ein Bergungskran und ein Lkw-Abschleppdienst aus Polen die Unfallstelle erreichte. Mit dem Kran wurde der Lkw angehoben. Der Abschleppdienst zog den verunglückten Sattelschlepper aus der Böschung. An dessen Container waren kaum Schäden zu erkennen. Die Landesstraße 15 zwischen Boitzenburg und Hardenbeck war zwischen sechs Uhr und 10 Uhr voll gesperrt.

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