Radweg verbindet:

Lücke zwischen Milmersdorf und Templin ist dicht

Am Radweg in Ahrensdorf drängeln sich die Bewohner. Das Schauspiel will auch die Sonne sehen.

Knapp 1,3 Kilometer lang ist der neu eingeweihte Abschnitt des Radweges in Ahrensdorf.
Uwe Werner Knapp 1,3 Kilometer lang ist der neu eingeweihte Abschnitt des Radweges in Ahrensdorf.

Da war offenbar selbst „Klärchen“ neugierig geworden und schob das triste Grau der letzten Tage am Himmel auseinander. Im beschaulichen Ahrensdorf stehen nicht oft mehr als 100 Leute auf einem Fleck zusammen. Dabei wurde in dem Ort "nur" das letzte Teilstück des Radweges zwischen Templin und Milmersdorf in dem Ort offiziell übergeben.

Seit Jahren wünschen sich vor allem die Einwohner von Templin, Ahrensdorf und Lychen, dass sie für die kurzen Strecken zwischen den Orten das Rad benutzen können, ohne dem Verkehr auf der viel befahrenen Landesstraße ausgesetzt zu sein. Bürgermeister Detlef Tabbert verwies deshalb darauf, „dass die Radler nun endlich durchgängig und vor allem gefahrloser auf einer geschlossenen Asphaltpiste von Templin über Ahrensdorf bis nach Milmersdorf fahren können.

Knapp 1,3 Kilometer lang war die Lücke, die die Stadt als Bauherr im Zuge der Ortsdurchfahrt neben der Landesstraße 23 von den Mitarbeitern des Unternehmens EUROVIA hat schließen lassen. Rund 315 000 Euro kostete der Bau insgesamt, so Thekla Seifert, Fachbereichsleiterin im Templiner Rathaus. „Die Stadt Templin trägt davon einen Anteil von 116 000 Euro und das Amt Gerswalde 21 000 Euro“, sagte sie. Die Anlieger wurden mit rund 20 000 Euro beteiligt.

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