Kurbeitrag erhöht:

Lychen bittet Urlauber zur Kasse

In der Flößerstadt müssen Touristen im neuen Jahr nicht nur tiefer für die Kurtaxe in die Tasche greifen, sondern auch das ganze Jahr über.

Lychen, die Stadt der sieben Seen, verlangt künftig von seinen Gästen das ganze Jahr über Kurtaxe.             
Lychen, die Stadt der sieben Seen, verlangt künftig von seinen Gästen das ganze Jahr über Kurtaxe.  

Urlauber, die ihren Jahreswechsel zwischen den sieben Lychener Seen verbringen, werden als erste den höheren Kurbeitrag zahlen, der ab 1. Januar 2014 fällig ist. Bis 31. März ist pro Übernachtung ein Euro zu zahlen, in der Hauptsaison von April bis Oktober sind es 1,50 Euro. Wer länger als 25 Tage im Jahr in Lychen ist, für den lohnt sich der Jahresbeitrag in Höhe von 37,50 Euro.

Bisher musste in Lychen ausschließlich in der Hauptsaison ein Kurbeitrag gezahlt werden, pro Tag war ein Euro fällig. Das ergab rund 75  000 Euro im Jahr. Zu wenig, errechneten Fachleute vom Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Institut für Fremdenverkehr (dwif), als in der Flößerstadt jetzt ein neues Tourismuskonzept erarbeitet wurde. Denn touristische Angebote und deren Vermarktung kosten Geld. Gemessen an der Zahl der Urlauber sind die Mittel, die der Flößerstadt Lychen und ihrem Tourismusverein zur Verfügung stellen, weit unter dem Durchschnitt. Deshalb hatte sich die Stadt eine neue Satzung gegeben, nach der jetzt die Kurtaxe bemessen wird. Statt der 75 000 Euro erhofft man sich in der Kommune mit der chronisch klammen Stadtkasse jetzt Einnahmen in doppelter Höhe.

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