Genesung:

Lychens Bürgermeister schaut stundenweise im Amt vorbei

Ein halbes Jahr fehlte der Lychener Bürgermeister im Rathaus. Eine Krankheit hatte ihn aus der Bahn geworfen. Jetzt versucht er einen sanften Neuanfang.

Sven Klemckow will bald wieder mitmischen. Wenn die Touristiker zum Beispiel in die Mühlenpassage investieren wollen, ergibt das eigentlich nur Sinn, wenn auch der Malerwinkel in Lychen eine neue Brücke erhält, sagt er. Foto: Sigrid Werner
Sigrid Werner Sven Klemckow will bald wieder mitmischen. Wenn die Touristiker zum Beispiel in die Mühlenpassage investieren wollen, ergibt das eigentlich nur Sinn, wenn auch der Malerwinkel in Lychen eine neue Brücke erhält, sagt er. Foto: Sigrid Werner

Vom 16. September 2014 bis 16. März 2015 hatte Lychens Bürgermeister Sven Klemckow das Zepter aus gesundheitlichen Gründen aus der Hand geben müssen. „Ich ziehe den Hut vor der Hauptamtsleiterin Karola Gundlach und Kämmerin Cornelia Läufer, die mich nicht nur vertreten haben, sondern auch nichts anbrennen ließen, was die Geschicke der Stadt betraf“, lobte der Bürgermeister.

Sanfter Einstieg durch Hamburger Modell

„Am liebsten hätte ich schnell wieder voll losgelegt“, erzählt er. Doch von Null auf Hundert, das funktioniere nach solch einem Warnschuss des Körpers nicht, hatte ihn sein Arzt gewarnt und ihm das Hamburger Modell „verordnet“. Nur allmählich solle der Bürgermeister die Belastung hochschrauben. Vier Wochen lang zwei Stunden Arbeitszeit am Tag. Die hat Klemckow jetzt rum. Und immer wieder kribbele es  ihn, mehr zu machen. Nun folgen vier Wochen Halbtagsarbeit. Dann vier Wochen täglich sechs Stunden im Rathaus...