Stadtverordnete ziehen Konsequenzen:

Lychens Bürgermeister soll in den Ruhestand gehen

Lychens Stadtverwaltung arbeitet seit September 2014 ohne Bürgermeister. Damit soll im nächsten Jahr Schluss sein.

Lychens Bürgermeister Sven Klemckow will sich nicht zur Entscheidung der Stadtverordneten äußern.
Archiv Lychens Bürgermeister Sven Klemckow will sich nicht zur Entscheidung der Stadtverordneten äußern.

Die Lychener Stadtverordneten haben über die Zukunft ihres Bürgermeisters entschieden. Sven Klemckow soll zum 1. Februar 2016 in den Ruhestand versetzt werden, teilte Tobias Schween (CDU), Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, dem Uckermark Kurier mit.

Seit September 2014 kann Sven Klemckow aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als Stadtoberhaupt nicht wahrnehmen. Zwar kehrte der Bürgermeister immer wieder, zuletzt im Oktober, zurück. In diesem Jahr musste seine Stellvertreterin Karola Gundlach meist seine Aufgaben übernehmen.

Die Stadtverordnetenversammlung habe die Krankheit des Bürgermeisters gutachterlich prüfen lassen, berichtete Tobias Schween. Bei einer längeren Erkrankung ist es laut Beamtenrecht und Kommunalverfassung möglich, Sven Klemckow als Wahlbeamten in den Ruhestand zu versetzen. Die Voraussetzungen dafür seien erfüllt. Deshalb haben die Stadtverordneten die  Versetzung des Bürgermeisters in den Ruhestand beschlossen, sagte Schween.

Ihm wurde die Entscheidung der Stadtverordneten mitgeteilt, sagte Sven Klemckow. Einen Kommentar dazu möchte er nicht abgeben. Er habe einen Monat Zeit, um Widerspruch einzulegen. Bis dahin wolle er sich nicht zu dem Thema äußern, sagte Klemckow.

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