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Massiver Ast zerschlägt Busscheibe

Voller Vorfreude waren Grundschüler am Mittwochmorgen in den Bus gestiegen. Vier Tage lang wollen sie mit anderen Kindern und Jugendlichen musizieren. Doch plötzlich krachte es.

Einen Bus der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft traf es, als am Mittwochmorgen ein mächtiger Stamm von einem Baum abbrach.
Carsten Korfmacher Einen Bus der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft traf es, als am Mittwochmorgen ein mächtiger Stamm von einem Baum abbrach.

Zum Treffen aller Bläserklassen des Landes in Boitzenburg wollten am Mittwochmorgen Sechstklässler aus Finowfurt. Doch dann geschah das Unglück: Auf der Bundesstraße 109 knallte ein mächtiger Ast in die Windschutzscheibe des Busses, Glas splitterte, während der Busfahrer das Fahrzeug zum Stehen brachte. „Plötzlich hat es einen riesengroßen Schlag gegeben und dann war die Frontscheibe total zersplittert“, schilderte Lehrerin Claudia Strahl den Unfall. Wenige Minuten nach dem Unfall rauschte  ein Krankenwagen heran.

„Der Rettungsdienst hat vorsorglich zwei Kinder untersucht, die aber danach die Fahrt fortsetzen konnten“, konnte Norbert Drauschke beruhigen. Der Prokurist der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft (UVG) bestätigte, dass Schüler mit einem Bus des Unternehmens unterwegs waren. „Zur falschen Zeit am falschen Ort“, kommentierte er der Unglück, bei dem der Busfahrer offenbar mit dem Schrecken davonkam. Der Ast von einem der Straßenbäume hatte die Frontscheibe zerschlagen. Sie war durch den Aufprall ins Innere des Busses gedrückt worden.

Ersatzbus schnell vor Ort

„Zum Glück hat der Busfahrer geistesgegenwärtig reagiert. Er hat Schlimmeres verhindert“, berichtete Claudia Strahl. Eine falsche Reaktion und der Bus wäre mit einem Straßenbaum kollidiert, meinte sie. Die Lehrerin war froh, dass keines ihrer Schützlinge bei dem Unfall verletzt wurde. Vorbildlich nannte die Lehrerin das Verhalten der UVG nach dem Unfall. Bereits nach zehn, zwölf Minuten war ein Ersatzbus an der Unfallstelle angekommen, in den die Schülergruppe umsteigen und ihre Fahrt nach Boitzenburg fortsetzen konnte.