Aus Grau wird Bunt:

Mega-Fassade gleicht einem Bilderbuch

Nicht nur flächenmäßig große Kunst ist in Templin entstanden. Jetzt erhielt sie große Anerkennung.

Beim einem Rundgang um das Hotel konnten die Gäste am Donnerstag die Fassade in ihrer ganzen Pracht genießen.
Horst Skoupy Beim einem Rundgang um das Hotel konnten die Gäste am Donnerstag die Fassade in ihrer ganzen Pracht genießen.

Auch eine noch so große Fassade nimmt irgendwann ein Mal ein Ende. Im Fall des Templiner Ahorn Seehotels strahlt sie nach elf Monaten in neuem Glanz. Der Leipziger Künstler Michael Fischer-Art hatte vor Jahresfrist die Aufgabe übernommen, die 12 435 Quadratmeter umfassende Fassade des dreiflügligen Hotelkomplexes mit unzähligen Comicfiguren sowie mit Sonne, blauem Erdball und Regenbogen zu gestalten. Jetzt ist das Werk vollendet.

Am Donnerstag wurde sie in der Gegenwart von Hunderten Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft eröffnet. Michael Bob, Geschäftsführender Gesellschafter der Hotelgruppe, und Hoteldirektorin Yvonne Schnell konnten dazu prominente Gäste wie Wirtschaftsminister Albrecht Gerber und den ehemaligen Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Manfred Stolpe, (beide SPD) begrüßen.