Altlasten werden beseitigt:

Mehr als die Hälfte des Kerosins abgepumpt

Nach dem Bau des Solarparkes Groß Dölln investiert der Investor, um die Fläche zu beräumen.

Für den Solarpark in Groß Dölln wurden umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen festgelegt. Der Investor arbeitet bis heute daran.
Picasa Für den Solarpark in Groß Dölln wurden umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen festgelegt. Der Investor arbeitet bis heute daran.

Die Kerosinentsorgung auf dem ehemaligen Flugplatzgelände von Groß Dölln schreitet voran. Der Solaranlagen-Investor hatte es als Ausgleichsmaßnahme übernommen, diese Altlast der einstigen sowjetischen Militärliegenschaft zu beseitigen. 

Experten hatten geschätzt, dass dort rund 200 000 Liter Kerosin in die Erde versickert waren. Rund 125 000 Liter seien bereits über Absaugbrunnen zutage gefördert und fachgerecht entsorgt worden, hieß es aus dem Unternehmen Belectric.

Das Kerosin wird aus etwa acht Metern Tiefe, tröpfchenweise aus den Schichten in den Brunnen gesammelt und alle paar Stunden nach oben in die Sammelbehälter gepumpt. Belectric geht davon aus, dass noch zwei bis drei Jahren benötigt werden, um das restliche Kerosin abzupumpnen. Im Anschluss werden die dafür benötigten 48 Brunnen zurückgebaut.

Insgesamt habe Belectric bereits zwei Millionen Euro in die Maßnahme investiert.

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