Wertvolle Beute:

Metalldiebe schleppen Wasseruhren weg

Schon zum zweiten Mal werden von einem Betriebshof in Templin Armaturen in Größenordnung gestohlen. Die Polizei vermutet, dass sie beim Altmetallhändler wieder auftauchen werden.

Das Messing, aus dem die Gehäuse der Wasseruhren bestehen, macht die Technik für Metalldiebe interessant.
Box-Wodicka Das Messing, aus dem die Gehäuse der Wasseruhren bestehen, macht die Technik für Metalldiebe interessant.

Auf die Messinggehäuse von Wasseruhren hatten es offenbar Metalldiebe in Templin abgesehen. Sage und schreibe 1000 Stück dieser Armaturen wurden dem Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung der Westuckermark gestohlen.

Die Ganoven hatten dazu ein großes Loch in den Zaun der Betriebsstätte Templin geschnitten, um zum Lagerplatz der Geräte zu kommen. Dann wurden die Geräte fein säuberlich in Schubkarren geladen und zu einem Kleintransporter gefahren, der vor dem Gelände stand. So viel hat Verbandsvorsteher Bernd Riesener jetzt schon nachvollziehen können. Er glaubte an ein Déjà-vu, als ihn seine Mitarbeiter über den Vorfall informierten. „Zu Beginn des vorigen Jahres ist uns nämlich dasselbe passiert“, ließ er auf Nachfrage wissen. Auch damals landeten die Kriminellen einen Coup in dieser Größenordnung.

Der Verbandschef ärgert sich über den erneuten Vorfall. Zumal circa zehn Prozent der gestohlenen Zähler noch nicht mal bezahlt gewesen seien. Jetzt müssten rund 4000 Euro aufgebracht werden, um neue zu kaufen, zuzüglich der Summe, die noch bei der Zählerwerkstatt für aufgearbeitete Technik ausstand.

Polizeisprecher Gerald Pillkuhn ist sicher, dass die tausend Zähler zerlegt bei einem Schrotthändler auftauchen werden. Der Messingkilopreis liege derzeit bei rund fünf Euro. „Circa zwei Kilo wiegt wohl so ein Teil. Man kann sich also ausrechnen, welchen Gewinn  die Einbrecher dafür erzielen.“

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