Idee zur Fachkräftesicherung:

Mit Azubi-Karte sind im Vorteil

Ausbildung in Templin soll sich für junge Leute lohnen. In doppelter Hinsicht. Dafür hat sich die Stadt etwas einfallen lassen.

Rebecca Fröbel will Erzieherin werden. Sie hat die Azubi-Karte der Stadt Templin schon und nutzt sie regelmäßig.
Michaela Kumkar Rebecca Fröbel will Erzieherin werden. Sie hat die Azubi-Karte der Stadt Templin schon und nutzt sie regelmäßig.

Wer sich für eine Ausbildung in Templin entscheidet, der soll zusätzlich belohnt werden: Die Stadt spendiert jungen Leuten eine Azubi-Karte. Sie kommen damit verbilligt oder sogar kostenfrei in Freizeiteinrichtungen und profitieren von Rabatten für Produkte sowie Dienstleistungen von Templiner Unternehmen. Mit der Karte kommen Auszubildende beispielsweise für weniger Geld ins Fitnessstudio „An der Alten Mühle“ oder ins Kino im Multikulturellen Centrum, können den Partyraum des Jugendhauses "Villa" für eine Geburtstagsfeier mieten, ohne dafür etwas bezahlen zu müssen, oder 50 Prozent Ermäßigung fürs Schwimmbad im Ahorn Seehotel nutzen, erklärt Wirtschaftsförderin Dana Schöttler.

16 Firmen machen bislang mit bei der Aktion "Azubi-Karte" und haben sich speziell für Jugendliche etwas einfallen lassen. Templin will mit diesem besonderen Bonbon junge Leute für eine Ausbildung in der Stadt begeistern. Das ist nicht nur gut, weil Fachkräfte auch hier gebraucht werden, sondern macht die Stadt als Wirtschaftsstandort bekannt. Eine solche Karte zu bekommen ist ganz einfach: Der Antrag steht auf der Internetseite der Stadt Templin. Der muss ausgefüllt und mit einem Passbild entweder an die Stadtverwaltung geschickt oder gemailt werden. Wichtig ist auch der gültige Lehrvertrag. Zwei Tage später ist die Azubi-Karte fertig und wird den Jugendlichen zugeschickt.

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