Zugang zu Wartehäuschen:

Mit dem Rollstuhl ist hier kein Weiterkommen

Am Stadtbahnhof Templin ist der Zugang zum Bushäuschen alles andere als barrierefrei. Mülleimer und Bäume verengen den Weg erheblich. Eine Lösung dafür ist nun in Sicht.

Wie sollen Personen im Rollstuhl oder mit einem Rollator an diesem Hindernis vorbeikommen, ohne auf die Straße auszuweichen?
Benjamin Vorhölter Wie sollen Personen im Rollstuhl oder mit einem Rollator an diesem Hindernis vorbeikommen, ohne auf die Straße auszuweichen?

„Das ist nicht sehr geschickt“, beschreibt Lilo Hegemann die Situation an der Bushaltestelle „Stadtbahnhof“.  Auf der einen Seite verengen ein Baum und ein Metallpapierkorb den Weg. Und auf der anderen Seite sorgen ein Mülleimer aus Beton, ein Baum und ein Stromkasten für einen schmalen Zugang zum Wartehäuschen.

Für Menschen, die mit Rollator, Rollstuhl und Kinderwagen unterwegs sind, sei es schwierig, das Bushäuschen zu erreichen, sagt Hegemann, Mitglied im Seniorenbeirat Templin. Aus ihrer Sicht ist es nahezu unmöglich, in das Wartehäuschen zu gelangen ohne auf die viel befahrene Robert-Koch-Straße zu treten. Sie fragt sich außerdem, warum zwei Mülleimer an einer Haltestelle notwendig sind, und ob die Bäume am Wartehäuschen jetzt gefällt werden müssen.

Dass diese Bushaltestelle für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Rollator schwer zugänglich ist, sei der Stadtverwaltung bisher nicht bekannt gewesen, teilt Klaus Collin, Mitarbeiter des Bauamtes mit. Um mehr Platz zu schaffen, werden die Bäume nach seinen Informationen nicht gefällt. Stattdessen werde die Stadt den Wirtschaftshof Templin beauftragen, den Betonpapierkorb zu entfernen. Der Metallpapierkorb soll versetzt werden, sagt Collin. Die Arbeiten sollen noch in dieser oder in der nächsten Woche  ausgeführt werden.

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