Archäologischer Stadtrundgang:

Mit Forscheraugen durch die Stadt ziehen

Nach 25 Jahren Altstadtsanierung entsteht in Templin gerade eine neue Touristenattraktion. Derzeit werden vorbereitungen für einen Archäologischen Stadtrundgang getroffen. Der soll im Dezember eröffnet werden.

Symbolisch für den archäologischen Stadtrundgang: Bevor das Fundament für die Infotafel am Mühlentor gesetzt werden kann, dokumentiert Anne Wien von der Firma Wurzel Archäologie und Umwelttechnik Stahnsdorf noch ein Stück der alten Mühlenstraße.
Sigrid Werner Symbolisch für den archäologischen Stadtrundgang: Bevor das Fundament für die Infotafel am Mühlentor gesetzt werden kann, dokumentiert Anne Wien von der Firma Wurzel Archäologie und Umwelttechnik Stahnsdorf noch ein Stück der alten Mühlenstraße.

Im Verlauf von 25 Jahren Stadsanierung ist in der historischen Altstadt von Templin quasi jeder Pflasterstein einmal umgedreht worden. Alle Straße sind saniert. Aufregende Begleiterscheinung der Straßenerneuerung: Archäologen konnten in parallel laufenden Grabungen Zeitdokumente aus allen Epochen der Stadtgeschichte finden.

Die interessantesten Funde sollen künftig auf Schautafeln eines Archäologischen Stadtrundganges vorgestellt werden. Interessierte sollen so eine Vorstellung davon bekommen, wie die mittelalterliche Stadt vor dem großen Stadtbrand 1735 aussah, und wie man in ihr lebte. Derzeit werden die Fundamente für die Tafeln gesetzt. 

Am 24. September will die Stadt mit einer Festveranstaltung im Historischen Rathaus 25 Jahre Stadtsanierung würdigen. Zu diesem Anlass soll voraussichtlich auch der Archäologische Stadtrundgang fertiggestellt sein. Templin hat jährlich rund eine Million Euro in die Sanierung seiner Altstadt gesteckt.

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