Beißattacke:

Mit Streichel-Wunsch war zu rechnen

Rüdiger Fink will verhindern, dass nach dem Angriff auf einen Siebenjährigen, jetzt Hysterie ausbricht.

Ein Akitu Inu verletzte einen Jungen.
Daniel Karmann Ein Akitu Inu verletzte einen Jungen.

Nach einem Beißunfall auf dem Himmelpforter Weihnachtsmarkt meldete sich Rüdiger Fink zu Wort. Der Mann aus Röddelin veranstaltet seit sieben Jahren Schlittenhundetreffen in der Westernstadt El Dorado, bei denen es nie einen derartigen Vorfall gegeben hat, wie er betonte. Er verwahrte sich deshalb gegen die Aussage, dass in Himmelpfort ein Schlittenhund zugebissen habe. „Bei der Rasse Akitu Inu handelt es sich um einen japanischen Wachhund. Dieser war offenbar zur Bewachung der Schlittenhunde da“, sagte Fink.

Die Reaktionen in seinem Umfeld hätten ihm gezeigt, dass jetzt viele in Schlittenhunden angriffslustige Tiere sehen. „Man kann für einen Hund natürlich nie die Hand ins Feuer legen. Man weiß nicht mit Sicherheit, wie dieser in Stresssituationen reagiert. Aber die Schlittenhunde sind für ihr freundliches, friedliches Wesen bekannt.“

Dass der Siebenjährige so schwer verletzt worden sei, tue ihm sehr leid. „Es stellt sich mir aber die Frage der Aufsichtspflicht, sowohl aufseiten der Begleitperson des Kindes als auch des Halters. „Wenn dieser den Wachhund auf so einer Veranstaltung mit vielen Kindern neben seinen Schlittenhunden anbindet, dann muss er damit rechnen, dass diese auch den Akitu Inu streicheln wollen.“

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