Demo auf dem Templiner Markt:

Mit Tofu und Gemüse gegen Massentierhaltung

Ein Schnitzel suchten Besucher des Standes vom Aktionsbündnisses Agrarwende vergeblich. Dessen Mitglieder protestierten auf dem Templiner Marktplatz gegen Massentierhaltung - mit verführerischen Argumenten. 

Von wegen eintönig. Marko Fenske und Angela Voigt vom Aktionsbündnis Agrarwende zeigten, wie vielfältig Küche ohne Fleisch sein kann.
Benjamin Vorhölter Von wegen eintönig. Marko Fenske und Angela Voigt vom Aktionsbündnis Agrarwende zeigten, wie vielfältig Küche ohne Fleisch sein kann.

Thailändische Rote Beete Suppe, sizilianische Auberginen und Quinoa-Samen aus Südamerika - die Auswahl am Stand des Aktionsbündnisses Agrarwende war groß. Auf dem Templiner Marktplatz lockten dessen Mitglieder mit veganen und vegetarischen Gerichten.

"Wir wollen damit zeigen, welche Alternativen es zum Fleischkonsum gibt", sagte Angela Voigt, Mitglied des Aktionsbündnisses. Bei einer veganen Mahlzeit nutzten einige Templiner die Gelegenheit, für das Volksbegehren gegen Massentierhaltung in Brandenburg zu unterschreiben.

"Wir befinden uns in der zweiten Hälfte, um bis zum 14. Januar 80 000 Unterschriften zu sammeln", sagte Jens Martin Rode vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Brandenburg. Wie viele Stimmen bereits für das Volksbegehren vorhanden sind, werde der Landeswahlleiter am Freitag nach einer Zwischenzählung verkünden. Das Interesse der Bürger an dem Thema artgerechte Tierhaltung sei groß, sagte Rode. "Wir wollen den Leuten aber nicht die Wurst vom Brot verbieten."

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