Kleines Dorf in großer Sorge:

Mit Wohnstätte kehrt Unruhe zurück

Die Stephanusstiftung hat mitten in Groß Dölln eine Einrichtung für intensiv betreute Jugendlicher geschaffen. Nicht jeden freut das.

Mit der Wohngruppe der Stephanusstiftung im ehemaligen Gemeindehaus hat wieder mehr Leben Einzug gehalten in der Dorfmitte. Ungewohntes „Leben“, das die Bürger beunruhigt.
Sigrid Werner Mit der Wohngruppe der Stephanusstiftung im ehemaligen Gemeindehaus hat wieder mehr Leben Einzug gehalten in der Dorfmitte. Ungewohntes „Leben“, das die Bürger beunruhigt.

Mit der intensiv  betreuten Wohngruppe der Stephanusstiftung ist im beschaulichen Groß Dölln wieder mehr Leben eingekehrt. So viel ungewohntes „Leben“, dass einige Bürger revoltierten, der Uckermark Kurier berichtete.

Wohngruppenmitglieder, verhaltensauffällige Jugendliche, denen nach seelischen Verletzungen und Beziehungsabbrüchen geholfen werden soll,  sorgten für „Unruhe, Wut und sogar Angst im Dorf“, wandte sich jetzt Ulrich Baron besorgt an die Heimatzeitung. Einwohnerversammlungen sollten für Entspannung sorgen. Doch das scheint nicht ganz geglückt. Bürger fühlen sich beleidigt, bedroht. Einige der neuen Bewohner akzeptierten weder Zaun noch Tor, betraten illegal Grundstücke. Nun soll sogar nahe am Ort eine weitere kleine Wohngruppe etabliert werden. Der Ortsvorsteher und der Leiter der Wohngruppe wollen die Probleme nun gemeinsam in den Griff bekommen. Eine Arbeitsgruppe aus Ortsbeirat und Einrichtungsteam wurde  gebildet, die sich monatlich treffe. Das nächste Mal wolle man den Revierpolizisten, die Jugendarbeiterin der Stadt und betroffene Bürger dazubitten.

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